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Welche Telefone passen zur Cloud-Anlage?

Tischtelefone von Yealink, Funktelefone von Gigaset oder Snom, dazu die 3CX-App auf dem Handy und am PC. Bei einer Anlage in der Cloud kommt eine Besonderheit dazu: Im Büro braucht es ein Gerät, das die Verbindung zur Anlage bündelt. Bei kleineren Büros übernimmt das ein Tischtelefon gleich mit.

Was ist ein SBC?

Ein SBC (Session Border Controller) ist ein Verbindungsgerät zwischen den Telefonen im Büro und der Anlage im Rechenzentrum. Ohne ihn müsste jedes Telefon einzeln durch Router und Firewall mit der Anlage sprechen. Das klappt nicht immer zuverlässig: Gespräche ohne Ton oder Anrufe, die nach einer halben Minute abbrechen, sind typische Folgen. Der SBC bündelt die Verbindungen aller Telefone im Büro, verschlüsselt sie und schickt sie gesammelt zur Anlage. Interne Gespräche bleiben im Büronetz.

Einen SBC gibt es in zwei Formen: eingebaut in ein Tischtelefon, dann heisst es Router-Telefon, oder als kleiner eigener Rechner, etwa ein Raspberry Pi oder ein Mini-PC. Was es braucht, hängt von den Geräten ab:

  • Nur App und PC: kein Gerät im Büro.
  • Tischtelefone: ein Router-Telefon. Es verbindet sich selbst und die weiteren Telefone.
  • Funktelefone: Die Funkbasis läuft immer über einen SBC, also über ein Router-Telefon oder einen SBC-Rechner.
  • Grössere Installationen: ein eigener SBC-Rechner.

Yealink T74W als Router-Telefon

Wir setzen als Tischtelefon den Yealink T74W ein, den Nachfolger des T54W. Er hat ein Farbdisplay, WLAN und Bluetooth für Headsets. In der Router-Telefon-Liste von 3CX steht er noch nicht, dort sind ältere Modelle wie der T54W aufgeführt. Wir haben den T74W selbst als Router-Telefon getestet: Er funktioniert. Eine Gigaset-Funkbasis hinter einem Router-Telefon läuft bei uns im eigenen Büro.

Ab etwa zehn Telefonen pro Standort empfiehlt 3CX einen eigenen SBC statt eines Router-Telefons. Das ist kein harter Grenzwert, sondern ein Richtwert. Wir entscheiden das je nach Büro.

Funktelefone für Lager, Werkstatt und Praxis

Wo man sich bewegt, sind Funktelefone nach dem DECT-Standard praktischer als ein Handy: lange Akkulaufzeit, robuste Geräte, gute Sprachqualität im ganzen Gebäude.

GerätWofür
Gigaset N670FunkbasisKleinere Betriebe, bis 20 Mobilteile. Für grössere Flächen lassen sich bis zu drei Basen zu einem Funknetz verbinden. Von uns getestet und im Einsatz.
Gigaset R700H ProMobilteilGummiert und spritzwassergeschützt, für Werkstatt und Lager.
Snom M900FunkbasisGrössere Gebäude, mit weiteren Basen erweiterbar.
Snom M80MobilteilRobust, für raue Umgebung.

Achtung bei Gruppenrufen: Eine Gigaset N670 schafft acht Gespräche gleichzeitig, und dabei zählt schon jedes klingelnde Mobilteil. Klingeln bei einem Gruppenruf zehn Mobilteile auf einmal, reicht eine Basis nicht. Das planen wir von Anfang an mit ein.

Handy und PC

Die 3CX-App für iPhone und Android und das Programm für Windows und den Browser gehören zur Anlage. Wer unterwegs oder im Homeoffice arbeitet, telefoniert damit über die Firmennummer und ist intern erreichbar. Für einzelne Personen im Homeoffice empfiehlt 3CX ohnehin eher die App als ein Tischtelefon.

Einrichten ohne Technikerbesuch an jedem Platz

Unterstützte Telefone holen ihre Einstellungen selbst von der Anlage: einstecken, kurz warten, fertig. Auch Firmware-Updates verteilt die Anlage, und zwar in einer von 3CX geprüften Version. Ältere Telefone, die das nicht können, lassen sich oft noch von Hand einbinden. Wer eine alte Anlage ersetzt, sollte deren Systemtelefone aber nicht einplanen: Sie funktionieren nur mit der alten Anlage.

Wie die Telefone mit der Anlage im Rechenzentrum zusammenspielen, steht unter Cloud-Telefonanlage.

Ein Anruf genügt.

Erzählen Sie kurz, wie viele Personen bei Ihnen telefonieren und was heute stört. Wir sagen Ihnen, was für Ihre Firma passt.

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